Schlafapnoe – es kann mit Schnarchen beginnen…..

Was ist Schlafapnoe?

Grundlagen

Die  Schlafapnoe ist eine Schlafbezogene Atmungsstörung  (Atempause im Schlaf). Die Krankheit kommt schleichend und wird unentdeckt über Jahre zu einer Zeitbombe. In schweren Fällen  verursacht die Krankheit viele Folgeerkrankungen. Lautes und unregelmäßiges Schnarchen kann bereits eine Vorstufe der Schlafapnoe sein. Bekannte häufige Symptome sind übermäßige Tagesmüdigkeit und Sekundenschlaf.

Verdacht auf Schlafapnoe?

Sie haben eine aktuelle Diagnose zu Schlafapnoe oder einen Verdacht auf Schlafapnoe? Sie Schnarchen unregelmäßig und laut mit Tagesmüdigkeit? Wir haben viele Erfahrungen mit dieser Krankheit und können Ihnen wahrscheinlich mit wichtigen Informationen weiterhelfen, die Sie nicht immer im Schlaflabor oder beim Lungenfacharzt erfahren. Einige Betroffene haben schon über 25 Jahre eine Maske und sind damit sehr zufrieden. Kommen Sie zu unseren Gruppentreffen einfach zum „reinschnuppern“ vorbei – die Termine finden Sie unter „Veranstaltungen“ auf unserer Homepage.

Häufigkeit, Symptome, Vor- und Folgeerkrankungen, Risikogruppen

Schlafapnoe ist bei fast allen Personen zu finden. Jedoch sind bis zu 5 Atemstörungen pro Stunde Schlaf für die Schlafmediziner unbedenklich und keine Krankheit. 5 bis 15 Atemstörungen pro Stunde sind aber bereits ein leichte Krankheit und je nach Beschwerden kann der zuständige Schlafmediziner auch eine Therapie oder Lebensumstellung empfehlen.

Häufigkeit der :

Nach neuesten Studien sind von der leichten, mittleren und schweren Schlafapnoe

ca. 24% der Männer und
ca.9% der Frauen
ab 30 Jahren betroffen. Insgesamt ist bei ca. 8 bis 12% der Bevölkerung von einer therapiebedürftigen (mehr als 15 Atemstörungen pro Stunde) Schlafstörung auszugehen, besonders betroffen ist die Altersgruppe von 30 bis 65 Jahre.

Risikogruppen sind  Personen mit Herzproblemen wie z.B. Bluthochdruck und Herz-Pumpschwäche, Herzinfarkt, Schlaganfall, starkem Übergewicht, Demenz, Alzheimer, Ateriosklerose, Rheuma, Diabetes Mellitus, Depression sowie einige mehr. Mehr Infos zu einem guten Ratgeber

Die häufigsten Folgeerkrankungen

Die folgende Zusammenfassung zeigt, in welch hohem Anteil in den jeweiligen Gruppen der
Betroffenen mit einer schlafbezogenen Atmungsstörung zu rechnen ist:

Koronare Herzkrankheit                                    davon sind ca. 30 bis 40% Schlafapnoepatienten
Herzinsuffizienz                                                 davon sind ca. 60 bis 70% Schlafapnoepatienten
Herzrythmusstörungen, Vorhofflimmern       davon sind ca. 30% Schlafapnoepatienten
Bluthochdruck                                                   davon sind ca. 30% Schlafapnoepatienten
schwer einstellbarer Bluthochdruck                  davon sind ca. 60 bis 80% Schlafapnoepatienten
Übergewicht (Adipositas)                                  bis zu 75% Schlafapnoepatienten
Schlaganfall (Apoplex)                                       davon sind ca. 60% Schlafapnoepatienten
Diabtes mellitus Typ II                                       davon sind ca. 20 – 50% Schlafapnoepatienten
Depressionen                                                     davon sind ca. 20 bis 30% Schlafapnoepatienten
ADHS (bei Kindern; oft in Verbindung mit PLMS) davon haben ca. 30% eine Schlafatemstörung
Erektile Dysfunktion (Potenzstörungen)            davon haben ca. 30% eine Schlafapnoe
Tagesmüdigkeit (bes. Tagesschläfrigkeit)          davon sind ca. 50% Schlafapnoepatienten
Schnarchen                                                           häufig der Beginn der  Schlafapnoe
Besonders hohes Risiko bei Schnarchen in Verbindung mit Übergewicht!

Die prozentualen Angaben beziehen sich auf die Krankheitsbilder, die diese als Hauptdiagnose aufweisen. Bei Kombinationen steigt das Risiko für das Vorhandensein einer Schlafapnoe entsprechend an. Quelle: IDOC.de     Symptome, Risiken, Folgeerkrankungen

Sekundenschlaf

hier wird bei Unfällen meist nie nach Schlafstörungen gefragt – viele von unserer Gruppe hatten schon Unfälle durch Sekundenschlaf, bedingt durch die Krankheit Schlafapnoe.

Willkommen bei der

SELBSTHILFEGRUPPE SCHLAFAPNOE ÖSTERREICH

Unser Ziel ist die Information der Bevölkerung über Ursachen, Symptome, Risken, Diagnose und Therapie der Schlafapnoe. Viele Personen sind von Schlafapnoe betroffen und wissen nicht, das sie diese Krankheit haben bzw. wie sie eine Diagnose oder Therapie bekommen können. Die Diagnose ist ambulant zu Hause ist möglich, aber weitgehend unbekannt. Viele Fachärzte (Lunge, HNO, Neurologie) mit Zusatzausbildung in Schlafmedizin bieten Schlafdiagnostik mit Schlafen zu Hause an.

Was ist Schnarchen?

Eine geruhsame Nacht kann durch das laute Atemgeräusch wie Schnarchen für alle Beteiligten zur Qual werden. Die sägenden Geräusche entstehen in den oberen Luftwegen. Schwingende Bewegungen des Gaumens, des Zäpfchens oder des Zungengrundes oder des tiefer gelegenen Rachens erzeugen solche Laute.Lautes und unregelmäßiges Schnarchen kann auch ein Anzeichen für beginnende Schlafapnoe sein und ist nicht zu unterschätzen.Info zu Schnarchen

Treffen der Selbsthilfegruppe Schlafapnoe Wien, NÖ, OÖ, Sbg und Bgld finden Sie unter der Rubrik „Veranstaltungen“.

Viele wichtige Informationen für Betroffene und Hinweise bei Verdacht auf Schlafapnoe finden Sie auf der Seite „Schlafapnoe > Wissenswertes“.

Unser aktueller Flyer:


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Vortrag zu Schlafbezogenen Atmungsstörungen

Anfragen für einen Fachvortrag zu den Themen Schlaf Grundlagen, Schlafstörungen, Sekundenschlaf oder Tagesmüdigkeit – Ursachen, Risken und Auswirkungen richten Sie bitte an uns unter „Kontakt“ auf dieser Homepage

Unsere Informationen zu Schlafapnoe können bei Verdacht auf diese Krankheit eine ärztliche Diagnose nicht ersetzen, deshalb ist zur Abklärung ein schlafmedizinisch geschulter Arzt zu kontaktieren.

Es gibt regelmäßige Vorträge zu Schnarchen und Schlafstörungen in der VHS Simmering. Termine sind unter Veranstaltungen zu finden.

Unterstützen Sie bitte die ehrenamtliche Arbeit unserer gemeinnützigen Selbsthilfegruppe.

Die umfangreiche Arbeit verlangt unseren freiwilligen MitarbeiterInnen viel ab. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen.

Unsere Ratschläge können eine ärztliche Diagnose nicht ersetzen!


Spenden auf unser Konto bei der Oberbank

IBAN: AT44 1515 0004 6116 3438

BIC: OBKLAT2L

sind jederzeit sehr willkommen und helfen uns und den Betroffenen dabei, auch zukünftig mit Rat und Hilfe zur Seite stehen zu können.